Verfasst von: kamabindu Am: 15/09/2010
Burn Out
Die Diagnose- schon lange her.
Ahnung
das er da ist, noch mehr kommt und mich umhaut- immer da, doch nie gesehen.
In iAM lässt es sich lesen- jedoch die Inkonsequenz meinerseits, der zwanghafte Drang nach Perfektion und dieses sich nicht für seine Wünsche nach aussen ausdrücken können brachten den Wahnsinn. Bis zur Unkentlichkeit der Lust und Liebe des Lebens. Im Nachhinein ein rechtes Drama.
Heute sehe ich, ich bin gewachsen.
Heute sehe ich, wie wichtig Struktur für mich ist & Meditation. Ich sehe auch, wie schwer es für mich ist dran zu bleiben.
Mein Geist, mein überaktiver Geist prescht sonst wieder wie ein wilder Hengst, unkontrolliert, durch die Prärie. Nimmt mir alle Kraft.
Die Lust, die Liebe, die Leidenschaft, mein Glück, meine Leichtigkeit, all das beglückt mich wieder in meinem Leben so wunderbar. Sicher auch in dem Bewusstsein, das Tage des Regens und der Dunkelheit kommen. Jedoch ahne ich wieder. Ich ahne, so dunkle Nacht wird es nun nicht mehr werden.
Das Licht und die Liebe, spürbar in jedem Augenblick des bei mir seins. So flüchtig sind diese, das es rechter Übung bedarf- doch laufen habe ich ja auch gelernt. & heute, denke ich nicht mehr daran, einen Schritt vor dem Anderen zu tun.
Verfasst von: kamabindu Am: 02/01/2010
ich
lese, schreibe, lege mir karten, egal ob tarot, engel oder sonst irgendeine kontakthilfe zu meiner ahnung, ich höre musik, singe, meditiere, bin gerne alleine, gerne in gesellschaft, mit freundinnen, mache yoga, schlafe gerne aus, gehe gerne in die natur und passe auf mich, meinen körper und seine bedürfnisse auf.
und warum hab ich das alles vergessen?
vergessen. nicht nur nicht mehr gemacht, sondern ganz vergessen! meine kleinen und grossen rituale. die mich ausmachen und die mir helfen. helfen sinnenseindrücke, bewusste, unwusste und unterdrückte zu verarbeiten, zu erkennen und auch daraus zu lernen. damit zu arbeiten, zu bewegen, heilen und lieben.
nun ist es an mir nicht rumzujammern- ich habs ja vergessen…kein anderer
hat es vergessend gemacht.-
die herausforderung liegt nun darin alles unter einen hut zu bringen?wohl eher zu lernen ich zu sein, also auch die dinge, die mich ausmachen, auch in anwesenheit
in anwesenheit
das das gefühlt gut so ist,
ist es wie zähne putzen oder duschen…..diese sachen, die ja sonst so mache, die aber keiner mitbekommen hat; war ich ja immer für mich alleine.
also lernen zu zweit alleine
autentisch
ich selbst sein
ich und meine reinigungssachenmachen
es ist nur in mir
und nun ist es der anfang
fühlt sich gut an, die vorstellung, die idee davon
Verfasst von: kamabindu Am: 03/09/2009
Ich bin
voll ~ reich ~ beschenkt ~glücklich ~ dankbar ~
Du, du bist so wundervoll, voller Wunder
~die in Dir entstehen und mir geschehen lässt
Du bist mein Wunder & von Tag zu Tag entdecke ich immer mehr davon
~es sind die kleinen, leisen, feinen Dinge~
davon hat es so viele, beschenken mich reich, lassen mich erblühen und strahlen
Du bist wundervoll und voller Wunder
Ich sage es Dir immer wieder~von ganzem Herzen~ mit all meiner Liebe
Danke
Verfasst von: kamabindu Am: 03/09/2009
Ein neues Gewand
helle Farben, leicht verspielt, dennoch klar strukturiert
ICH
so der Spiegel auch in diesem “Buch”
~die dunklen Zeiten sind vorrüber~
Sicher, geht es immer auf und ab, jedoch ist es jetzt so viel
leichter
farbenfroher
Verfasst von: kamabindu Am: 03/09/2009
Ich blicke zurück~auf eine sehr bewegte Zeit. Nicht, das mein Leben nie bewegt gewesen war. Ich war immer im Prozess, in der Wandlung, in Bewegung. Jedoch war es jetzt etwas Neues.
Immer auf mich allein gestellt, mit Partnern, die entweder zu cool sind ihre Gefühle zu äussern, für den anderen da zu sein, oder jenen, die ich nur am Wochenende gesehen habe habe ich mein Leben mehr oder weniger gemeistert. 98% meiner Beziehnungen waren Fernbeziehungen….da lebt man irgendwie doch wie ein Single- aber mit einem Freund. So kommt es also, das ich es gewohnt bin meist alleine zu sein, Probleme selber zu lösen und wenn mich etwas beschäftigt so lange rumzudenken, bis ich eine Lösung hab.
Endlich haben sich die Zeiten geändert & mein Innerstes, sowie auch ich haben sich darauf ausgerichtet. Es kam schneller als erahnt.
Meine Partnerschaft mit einem Freund der ums Eck wohnt, für mich da ist, und es nicht für uncool findet seine Gefühle zu äussern. Alles Dinge, nach denen ich mich sehr gesehnt habe. Was ein grosses Geschenk.
Allein bin super, doch zu zweit. das musste ich erst mal lernen…..ich darf
ich darf
da hat jemand interesse
ist für mich da
ich darf
und werde deswegen nicht verstossen
ich darf
traurig sein, müde, unlustig, lustlos, zickig sein
und werde immernoch geliebt
….ein Paar Diskussionen und viel Nachdenken…nachfühlen
brachten viele Prozesse
auch auf der anderen Seite
gewachsen sind wir beide
jeder für sich
und zusammen
Verfasst von: kamabindu Am: 03/09/2009
So sind nun Wochen und Monate ohne Schreiben dahingezogen.
Vorbeigerast~
Nun merke ich, das es fehlt. Das Schreiben. Ob hier, in meinem Notizbuch oder Gedankenbuch. Es half und hilft mir erlebtes, entstehende Gedanken und die Flut an Impressionen, auf eine bestimmte Art, zu verdauen. Auch wie aus mir rauszulassen.
Mir scheint jedoch, dsa es diese Zeit wie gebraucht hat, damit ich es sehe, erkenne um mich wieder dranzusetzen. Besser als Fernsehen. Doch manchmal geht es wohl nicht anders.
Verfasst von: kamabindu Am: 12/05/2009
Kommt das, was Du tust, aus Deinem Herzen, verbunden mit Freiwilligkeit, dann ist es Liebe. Die Erwartungen des Anderen zu erfüllen und sich selbst dabei zu schneiden ist keine Liebe zu sich selbst. Man sollte doch an erster Stelle in seinem Leben stehen, damit diese, meine Welt existent bleibt. So, in meinem Glück ist Liebe für Aussen frei zu leben.
Wie liebe ich denn? Liebe ich Dich, weil Du die Bedingungen, die ich mir für meinen Wunschpartner gesetzt habe, erfüllst? Oder ist das der Anfang und daraus entsteht die Liebe, die frei von diesen Bedingungen ist? Das ist für mich strebenswert, so zu lieben. Ich fühle, das wir das können.
Angst hat man doch davor, autentisch das zu leben, und dafür verstossen zu werden?! Liebe ist doch frei, fühlt sich so an. Frei und leicht, verbunden im Herzen miteinander. Liebe ist nicht immer rosarot- aber dennoch ist es Liebe.
So sollte es sein. Alte Narben machen es zu leben schwer. Diese, unsere Liebe, unsere Grösse und Offenheit gibt uns die Möglichkeit zusammen diese Narben verschwinden zu lassen. So wird es wieder leichter frei zu sein & das zu geniessen.
Vertrauen ist dabei wichtig. Vertrauen, das sich an der Liebe nichts ändert, auch wenns grad ein Problem hat.
Egal, wie ich manchmal reagiere, wenn ich mich zurückziehe, Du Dich zurückziehst, sollten wir im Herzen und im Kopf halten, das die Liebe bleibt. Ich weiss, das ist nicht leicht….wir könnens lernen & wachsen. zusammen-wachsen.
Mein Schatz, mein Mann, ich liebe Dich. Ich liebe Dich für das, was Du bist, wie Du bist, Dich an-fühlst und denkst. Ich liebe Dich als mein Mann, mein Held, doch denke nicht, wenn Du zu einem Zeitpunkt kein Held bist, das ich Dir den Rücken kehre. Dafür bin ich an Deiner Seite- Dich genauso zu lieben und zu stärken. (def. von Held ist meine in Mir- nicht mit der ans Aussen geknüpft)
Ich bin bereit, bereit für das Leben mit Dir. Bereits seit unserer ersten Begegnung.
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